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Efeu
Einerseits ist die für uns wichtigste Art der Gattung (Hedera helix L.) heimischer Herkunft und wurde bereits von den Germanen zur Bekränzung ihrer Opfertiere benutzt. Auch ist die Verwendung von Efeu in der Medizin oder als Färbemittel seit Jahrhunderten bekannt. Im sächsischen Gartenbau spielte Efeu eher eine untergeordnete Rolle; die Verbindung stellt sich hier über die Botanik und die Arbeit von Prof. Dr. phil. habil. Friedrich Tobler her.
Am 13. Februar 1945 wurde durch angloamerikanische Bomber mit der Stadt auch der Botanische Garten zerstört. Dies war auch das Ende der Toblerschen Efeusammlung. Er selbst schied nach 1945 aus der Hochschule aus. Seine Sortenlisten und Herkünfte sind uns nicht bekannt. Vermutlich verbrannten die Unterlagen während des Bombenangriffs.
Die Sorten wurden (bis zur ostdeutschen Reisefreiheit im Jahr 1989) meist über die möglichen Besuche von Senioren im Stift Neuburg (bei Heidelberg) besorgt. Später, nach dem Umzug nach Zuschendorf war klar: Efeu gehört einfach in einen alten Schloßpark, schon wegen der Romantik.
Efeu werden bei uns als normalwachsende Pflanzen gemeinsam mit Kamelien in den Kalthäusern und als Bonsai, aber auch als veredelte Kronenbäumchen gehalten. Schrittweise testen wir das Sortiment auf Winterhärte. Da wir leider nicht in der Lage sind individiuelle Anfragen zur Pflege Ihres Efeu zu beantworten, bieten wir Ihnen hier ausführliche Pflegehinweise. Kamelien - Azaleen - Hortensien - Bonsai - Zwergobstbäume
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